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Tipps und Antworten auf oft gestellte Fragen.
Welcher ruckXbob ist für mich der
Richtige? Der Einsitzer ruckXbob TOUR
ist mit einem Tourenski vergleichbar. Er ist der ideale Kompromiss
zwischen leichtem Bergauftragen und dem Abfahren – der komfortable
Begleiter bei Bergtouren im Schnee, mit und ohne Schneeschuhe. Ihn
zeichnen geringes Gewicht, große Ladeöffnung und schmale Bauform (läuft
in Aufstiegsspur der Schneeschuhe) aus.
Die verschiedenen Modelle des ruckXbob TOUR sind von Form usw.
identisch. Sie unterscheiden sich nur durch Gewicht und Farbe.
Das Gewicht des Fahrers ist für die Wahl ausschlaggebend:
TOUR bis
90, 95 kg. Farbe: rot. Gewicht ohne Tragesysem: ca. 4,5 kg.
TOUR XL ab 95 kg - blau/schwarz - 5,3
kg
TOUR LIGHT bis 65kg - gelb/rot - 3,8kg
Der Zweisitzer ruckXbob FREERIDE
ist mit einem Freerideski vergleichbar. Er ist voll auf Abfahrt
getrimmt und macht natürlich auch als Einsitzer riesen Spaß. Durch
seine breite Form liegt er wie ein Brett auf dem Schnee, und seine
große Auftriebsfläche durchpflügt auch tiefen Schnee. Unebenheiten und
Schläge absorbiert er förmlich und lässt sich dabei noch leicht
steuern. Der neuartige Kontrollkeil ermöglicht einen Formschluss
zwischen Fahrer und Rodel. Diese unvergleichlichen
Abfahrtseigenschaften bezahlt man natürlich gegenüber dem ruckXbob TOUR
mit höherem Gewicht und kleinerer Ladeöffnung, ein echter Freerider
halt.
Welche Aufgabe hat die schwarze Schnur? Es ist die Steuer-und Sicherungsleine. Eine Schlinge ist
verstellbar, der Knoten verhindert dass bei Zug die Schlinge das
Handgelenk abdrückt. Beim Fahren haben Sie so beide Hände frei und
können bei einem Sturz den ruckXbob nicht verlieren. Die Schlinge legt
man über die Steuerhand, bei Rechtshändern ist es meist die rechte.
Die andere Schlinge wird in der Länge durch knoten so eingestellt dass
man mit fast gestrecktem Arm steuern und durch Anheben bremsen kann.
Wie steuere ich? Steiles Gelände: Eine Hand
greift die Leine, die Andere den Haltegriff unter der Stitzfläche. Die
Füsse befinden sich knapp neben der Spitze des ruckXbob. Die Fusssohlen
sollen möglichst flach aufgesetzt werden da so die Bremswirkung sehr
viel besser dosiert werden kann als wenn man nur mit der Ferse
einsetzt. Linker Fuss bremst, Linkskurve. Im Tiefschnee und höherer
Geschwindigkeit kann auch rein durch Gewichtsverlagerung gelenkt werden. Flaches Gelände: Beide Hände
greifen die Haltegriffe unter der Sitzfläche. Die Füsse können auch auf
die Spitze des ruckXbob gelegt werden. Steuern lässt sich mit den
Händen die links, bzw, rechts, in den Schnee greifen. Ebenso mit
Schrägstellen des ruckXbobs.
Öffnen des Deckels:
TOUR: Erst
Tankaverschluss
öffnen, dann an den beiden schwarzen Laschen ziehen. Jetzt kann der
Deckel leicht abgehoben werden. Beachte:
Den Deckel immer gut schliessen, damit er sich bei der Abfahrt nicht
öffnet. FREERIDE: Deckel einfach
aufdrehen. Die Deckeltasche einfach rausziehen falls vorhanden. Sie ist
sehr praktisch für Kleinteile wie Geldbeutel, Handy usw. da der Inhalt
sofort greifbar ist und nicht im Laderaum verrutschen kann.
Tipp: Verpacken Sie Ihre Kleidung, Brotzeit, Ausrüstung usw. in extra
Plastitüten. So haben Sie Ordnung und der Inhalt bleibt immer trocken.
Die Luxusalternative sind leichte Packsäcke jedweder Art. Es haben sich
auch Beutel mit Fuftpolster für empfindliche Teile bewährt.
Die pneumatisch Dämpfung des FREERIDE kann Pulverschnee in den Laderaum
saugen! mit offenem Deckel lagern so kann Feuchtigkeit verdunsten.
Wohin mit den Skistöcken bei der
Abfahrt? Am Tragesystem befinden sich zwei Riemen. Die Skistöcke mit der
Spitze nach oben festschnallen. Den unteren Riemen durch die
Handschlaufen fädeln; den oberen evtl. durch die schneeschuhe. So kann
nichts verloren gehen.
Tipp: Auf flachen Strecken lässt sich viel Kraft sparen wenn Sie den
ruckXbob ziehen. Um die Hände freizuhaben, können Sie die Steuer- und
Sicherungsleine ganz einfach in den unteren Riemen des Tragesystems
klicken. Hüftgurt zu und der ruckXbob läuft fast von Alleine hinter
Ihnen her.
Bekomme ich beim Fahren
einen nassen
Hintern?
Ja! Ich glaube dies ist nicht zu verhindern. Eine Fahrradunterhose mit
Kunstlederfutter hat sich bei meinen zahlreichen Touren bestens
bewährt. Sie hält warm und dämpft auch noch.